
Effektive Methoden zur Steuerung von Unternehmenszielen sind nicht nur Trend, sondern ein wichtiger Teil in der Gesamtentwicklung der Märkte an sich. IT-Trends dienen letztlich zur Verbesserung der Ökonomie eines Unternehmens - Computersysteme sind aus dem beruflichen Alltag nicht mehr wegzudenken und übernehmen heute schon gezielt, Teile der gesamten Unternehmensstruktur und deren Abläufe.
Die Vielfalt der Möglichkeiten zeigt den Bedarf an, den Unternehmen haben und dass es mittlerweile für alle Branchen abgestimmte Lösungen gibt. Welche davon zum eigenen Unternehmen passen, hängt meist auch von der eigenen Kernkompetenz ab.
Die Zukunft gehört dem Endverbraucher und seinem Bedarf!
In 5 Jahren wird man nicht mehr nach Infrastrukturen fragen, sondern gezielt nach Anwendungslösungen suchen, die für Buchhaltung, Kundenverwaltung und Projektplanung passt. Das dabei dahinter trotzdem eine Vernetzung steht, trotzdem eine Infrastruktur benötigt wird, ist für den Endverbraucher dann nicht mehr relevant.
Ökonomische, energiesparende Ressourcen sind gefragt, mit deren komplexen technischen Umfang der Einzelne sich nicht mehr zu befassen braucht. Provider, Carrier und Dienstleister werden die Betreuung und Wartung übernehmen, mit einem klaren Vorteil für den Anwender: die schnelle Integration und Nutzung von neuen Technologien in den eigenen Arbeitsalltag, zu einem bezahlbaren Preis.
In unserem letzten Teil unserer großen 3-teiligen Serie, geht es diese Woche vor allem um die Vor- und Nachteile der Virtualisierung.
Diese Woche: Platz 7- 10
7. Aktives Monitoring
Gesetzgebungen für die Verwaltung und Verwendung von Daten, gibt es viele. Angefangen von BASEL II, die die Kreditvergabe regelt, bis hin zu der Nutzung der Daten für marketingrelevante Aktionen (Privacy -Gesetz), die über das Wachstum eines Unternehmens, innerhalb eines Marktes Einfluss haben und über Gelingen oder Nicht Gelingen eines Markteintrittes entscheiden können.
Doch die Überwachung dieser Aktivitäten ist vielmehr als das – beinhaltet es nicht zuletzt die Beobachtung von auffälligen Mustern, um gezielter und schneller eingreifen zu können und verschwenderische Ereignisse, die dem Geschäftserfolg schaden, zu eliminieren.
Die Vielzahl an Tools haben in ihrer Gesamtheit eine Schwäche, nämlich dass sie Kernkompetenzen verschlingen und die jeweilige unternehmerische Ausrichtung behindern. So zeigen Analysen, dass externe Dienstleister Prozesse besser und nachhaltiger reporten können und das in Zusammenarbeit mit den Unternehmen, gezielter geschäftsfördernde Entscheidungen getroffen werden können.
8. Flash Memory
USB Sticks, Digitalkameras & Co beinhalten diese Technologie der halbleiterbasierten Speichertechnik schon jetzt und je mehr geographischer Freiraum in der IT gefordert wird, um so mehr stellt sich auch die Frage nach der Anwendung der transportablen Information und natürlich deren Sicherheit. (nicht zuletzt auch deren verwendbarer Größe)
Die zukunftsrelevante Frage wird also dem Sicherheitsaspekt gelten, die sicherlich in Bälde durch Spezialisten weiter erörtert werden muss.
9. Virtualisierung
Ein sehr offener Definitionsversuch lautet wie folgt: Virtualisierung bezeichnet Methoden, die es erlauben, Ressourcen eines Computers (insbesondere im Server-Bereich) zusammenzufassen oder aufzuteilen. (Wikipedia: Virtualisierung)
Dabei soll eine Trennung der einzelnen Anwendungsbereiche erreicht werden, damit die Hardwareressource effizienter genutzt werden kann. Die Verwaltung erfolgt dann über das Betriebssystem selbst. Der Vorteil für den Anwender liegt hier klar auf der Hand: vorhandene und neue Serverressourcen werden besser ausgelastet und damit Kosten gespart.
Auch wenn der Einsatz dieser Technologie sicherlich Anfangs einen höheren administrativen Aufwand bedeutet und auch Erfahrung erfordert, so wird die Ausfallsicherheit der Systeme erhöht, da bei Bedarf schnell, neue virtuelle Maschinen bereitgestellt werden können.
10. Mobile Anwendungen
Apps & Co sind auf dem Vormarsch und werden schon längst auch für Werbezwecke und Demoversionen der „großen“ Software, also der rechnergestützten Anwendungen genutzt. Die noch bestehenden Einschränkungen der Applikationen, beispielsweise in ihrer Konvertierbarkeit am realen Rechensystem sind (noch) begrenzt. Aber sicherlich nicht mehr lange. Die Technologie dafür besteht bereits und es ist nur eine Frage der Zeit bis deren Anwendbarkeit 1 zu 1 übertragbar wird und mit allen existierenden Kommunikationsmedien genutzt werden kann.
Eine Frage der Einstellung: Zwischen Abhängigkeiten & unbegrenzten Möglichkeiten
Ein Fazit ergibt sich schon jetzt, jenseits der existierenden Möglichkeiten: Dass die Zukunft vereinbar wird, in allen Medien, die wir internetbasiert nutzen und dass es einfacher wird diese als Kommunikation zu nutzen.
Selbst Daten die bisher in Tresoren noch rechtlich geschützt werden müssen. Die Entwicklung geht hin zu einfachen aber sicherheitstechnisch hoch redundanten Systemen.
Fragt sich nur wer diese in Zukunft verwalten wird, denn eins ist klar…jeder Anwender selbst wird die Ressourcen dafür nicht haben und wir werden investieren müssen, in virtuelle Abhängigkeiten um diese zu bekommen.
Welchen Preis wir zahlen für diese Abhängigkeit und dass sich immer wieder lokale Partner engagieren werden, um die globale einseitige Machtstellung der Massen – Billigst - Bieter wie die der Stellung von Microsoft, Amazon und Google zu kompensieren, wird uns noch einige Jahre im virtuellen Space und Kampf um Ressourcenoptimierung auf Trab halten.
Quelle: Gartner ITxpo Symposium