Donnerstag 23. Februar 2012, 02:12
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Flash ist Pflicht!

Zu Guttenberg - Das Geschäft mit dem Hype

DATEF Magazine

Er galt als der Hoffnungsträger im deutschen Politeinerlei, war die gefeierte Lichtgestalt, einer der den Weg zeigte und einer der Vorbild war, als Sympathieträger galt und ein bisschen Barack Obama Flair in die angestaubte Polittruppe gebracht hat. Doch seit sich die Plagiatsjäger formiert haben und zu Guttenberg unter dem massiven Faktendruck seinen Rücktritt bekanntgeben musste, schwirrt der Hype Guttenberg nur noch massiver durchs Netz.

Nicht mal die Bildzeitung mit ihrer wochenlangen Pro-Guttenberg Berichterstattung mochte dem gefallenen Minister noch helfen. Während die Netzaktiven „Wir wollen Guttenberg zurück“ sich noch formieren, liegen die Fakten längst auf dem Tisch, die Zeit des strategischen Aussitzens solcher Verfehlungen ist damit vorbei.

Das Internet hat mit Transparenz und schnellem Handeln wissenschaftlich den Geistesklau belegt und die Prophezeiung von monatelangen Prüfmechanismen den Gar ausgemacht. Das nennt man dann echte optimierte Kommunikation.

Gute Geschäfte mit dem Guttenberg

Was nun passiert im Hype der Massenansammlungen ist längst Routine. Zwischen „I like“ Bekundungen und diversen Bemerkungen spammen sich Biermarken als vermeintliche Unterstützer dazwischen, genauso wie es mittlerweile von T-Shirts, Buttons und Kaffeetassenhersteller nur so wimmelt. Dennoch liegt das Geschäft mit Sympathiebekundungen im Trend.

Man denke nur an die massenhaften Che Guevara „Fanartikel“ , die einst durchs laue Jugendvolk pilgerten. Da bekannte man sich eher aus dem Kultstatus des Produktes heraus zu einer politischen Meinung, über die die meisten wohl nie länger als zur Zustimmung des Kaufes nachgedacht hatten. Mode wird eben dann doch über Masse und deren Akzeptanz innerhalb dieser gemacht und nicht jeder Trendsetter schafft es dann auch zum Trend an sich.

Fakt ist, das Netz verknüpft den Katastrophentourismus gleichermaßen mit denen die echte Unterstützung leisten wollen, vereint jene Menschen, die durch das öffentlich zugängliche Medium aktive Meinungsäußerung betreiben und nicht mehr nur passiv an die einseitig kommunikativen Medien gebunden sein möchten. Wer dann noch mag der kann seinen Morgenkaffee mit seinem Statement untermalen oder eben einfach nur den Trend mitmachen.

CEBIT 2011 - Special

Das Internet als riesige Daten-Wolke

Den Analysten von IDC zufolge werden bis 2013 zehn Prozent der weltweiten IT-Ausgaben auf Cloud Computing entfallen.

Statt in die eigene technische Infrastruktur zu investieren, mieten Firmen zunehmend Ressourcen im Netz: Hier kann ein realer Server von mehreren virtuellen Servern gemeinsam genutzt werden. Dies erhöht die Auslastung und macht Einsparungen von mehr als 50 Prozent beim Energieverbrauch möglich. Der Cloud-Umsatz mit Geschäftskunden und Privatverbrauchern wird in diesem Jahr um rund 55 Prozent auf insgesamt 3,5 Milliarden Euro steigen. 2015 werden etwa 10 Prozent aller IT-Ausgaben in Deutschland auf Cloud-Technologie entfallen.

Die CeBIT 2011 trug diesem Megatrend mit ihrem Schwerpunktthema "Work and Life with the Cloud" Rechnung. Neben Rechenleistung und Speicherplatz bietet die Cloud auch Applikationen und ganze Systemlandschaften für die unterschiedlichsten Endgeräte. Mit einem Smartphone, Tablet-PC oder Notebook können Office-Dokumente vom Bürorechner unterwegs nahtlos weiterbearbeitet werden. Denn der Desktop befindet sich nicht mehr unbedingt auf der lokalen Hardware, sondern immer häufiger in einer geschützten Datenwolke. Auch die öffentliche Hand kann von der Technologie profitieren. Hierfür wurden auf der CeBIT 2011 Anwendungsbeispiele für den medienbruchfreien, interoperablen Einsatz von Cloud-Technologien gezeigt. Auch die privaten Internetnutzer speichern zunehmend Fotos, Videos oder Mails im Netz statt auf der heimischen Festplatte. So kann man mit jedem Gerät online auf die Daten zugreifen und sie mit anderen teilen: Vernetztes Leben und Arbeiten in der Wolke war einer der maßgeblichen Trends der CeBIT 2011.

Quelle: www.cebit.de