Samstag 19. Mai 2012, 03:52
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Flash ist Pflicht!

Wissen ist Web?

DATEF Magazine

Im Internet findet man zu allem und jedem irgendwas und gleich dazu noch das Für und Wider, nur die sachliche Darstellung und Wahrheit von Ereignissen und Themen immer häufiger nicht mehr. Die als Austausch von Wissen konzipierte Plattform mutiert in ihren Millionen Foren dazu, selbsternannte Experten mit fragwürdigem Halbwissen heran zu züchten.

Publiziert wird „wie wilde“ in allen nur erdenklichen Ecken des WWW. Bedenklich nur, das zu dem noch Software dafür sorgt unser (noch) nicht erhaltenes Internetwissen vor zu selektieren und uns nur das anzuzeigen was uns interessiert. Schön wenn das andere schon mal besser wissen als man selbst.

Queryology heißt der neue Begriff, für den anfragenbezogenen oder suchfragenbasierten Wissensdurst. Denn Query-Wissen basiert eben auf der Art und Weise wie gefragt wird und wer gefragt wird. Der Rest blendet sich von selbst aus. Schlimm nur wenn dabei die eigentlich relevante Information auf der Strecke bleibt und der Mitmach Aktionismus der Internetexperten Vorrang hat.

Zu so gut wie jedem aktuellem Ereignis, ließ sich dieses Phänomen beobachten. Statt gut recherchierter Fachartikel wird die Mehrheitsmeinung in Foren diskutiert, verwertet und gestrickt. Theorien wandeln sich zu Verschwörung und zurück zur selbsternannten Wahrheit. Ganz nach dem Motto, wenn es alle sagen wird es schon stimmen.

Dabei liegt die Schuld noch nicht mal am Benutzer sondern am benutzen des Internets an sich. Informationen werden aufgebläht und weitergereicht und folgen letzthin dem Prinzip des Kinderspiels „Stille Post“. Nur das es hier am Ende nichts zu lachen gibt, wenn aus A auf einmal B wird und der nächste unbedarfte Nutzer B als die „hilfreiche“ Antwort einschätzt.

Da bleibt die Frage offen, ob wir nicht doch zum Brockhaus zurückkehren sollten oder zumindest für alle Fälle mal noch einen im Schrank haben.

Der Wurm im (Face)Web- Schnüffelsoftware nutzt Facebook

Es ist Vorsicht geboten für alle Facebook Nutzer. Ein Wurm verbreitet sich über Anwendungsanfragen die von Facebook Nutzern angeblich an ihre Freunde geschickt werden. Die Schadsoftware versteckt sich dabei in den Benachrichtigungsmails, die der Nutzer sowohl auf der angegebenen E-Mail Adresse erhält, als auch auf dem Profil selbst.

Die 5 Facebook Fallen

"Du wurdest in einem Foto markiert"
"Nachricht wegen offensiven Verhaltens"
"Erhalte 5000 FBK Credits"
"Nachrichten von Freunden mit der Aufforderung einen Link anzuklicken" "Zusammensturz der Alton Towers"

FBI und Experten warnen

Seit neuestem kursieren auch Angebote von schockierenden Bildern von der Erschießung Osama bin Ladens. Die US-Regierung hält aber diese Bilder unter Verschluss. Obama teilte sogar mit, dass das Material nicht veröffentlicht werden soll. Das aktuelle Interesse wird momentan von Internet-Betrügern genutzt, Viren und Trojaner einzuschleusen, die vor allem Online-Banking Sitzungen mitschneiden und die getätigten Überweisungen auf Konten der Betrüger umleiten.

Ein Sprecher des FBI erklärte, dass die Programmierung der Viren so angelegt ist, um Informationen zur persönlichen Identifizierung zu stehlen. Auch Dateianhänge im ZIP Format, die angeblich Bilder oder Videos von aktuellen Ereignissen enthalten sollen, seien betroffen und sollten daher nicht geöffnet werden.

Der Wurm selbst setzt auf die Methode des Cross-site-Scripting. Hier nutzen die Angreifer Sicherheitslücken, die es ermöglichen schädlichen Code als vertrauenswürdig einzustufen. Facebook teilte mit, dass Sicherheitsexperten an einer schnellen Lösung des Problems bereits arbeiten.