
Wer heute als Unternehmen Erfolg haben will braucht viele Talente. Kreativität ist gefordert und Zeitgeist. Am Markt zu bestehen heißt, im richtigen Moment reagieren zu können und zwar nicht nur auf Veränderungen. Es gilt, vor allem im Alltagsgeschäft, hohe Standards und Erfolgsrichtlinien so zu platzieren, dass diese jene Schwankungen flexibel abfedern. Da braucht es neben guten Produkten und zielführender Akquise auch ein starkes Team. Denn hinter jeder Idee, jedem ablaufenden Prozess stehen Menschen und deren Motivation.
Was steckt nun eigentlich hinter diesem Begriff? Motivation heißt in erster Linie ein Ziel erreichen zu wollen. Doch Ziele allein bilden noch nicht den Kernmotor für ein erfolgreiches Gelingen. Es gibt also immer einen Grund der dahinter steht, einen Antrieb, der dafür sorgt das Ziel gewissenhaft bis hin zur eigenen Grenzüberschreitung zu verfolgen. Wissenschaftlich gesehen unterscheidet man 2 wesentliche Formen, die intrinsische Motivation und die extrinsische Motivation.
Bei beiden Formen geht es immer darum etwas bewegen zu wollen, der Unterschied liegt aber hier darin ob etwas aus eigenem Willen geschieht, also aus Interesse und Spaß oder auf von außen delegierte Mittel zurückgeführt wird, wie Belohnung und Zugehörigkeit.
Innovative Unternehmensstrukturen sind gefragt
Innovation ist ein vielgenutzer Begriff bei der Platzierung von Unternehmen am Markt. Arbeitsabläufe können aber durch starre interne Strukturen häufig nicht so flexibel abgebildet werden. Hier muss, um einen gewissen Innovationsgrad auch bei internen Abläufen bieten zu können, meist als erstes angesetzt werden. Eine grundlegende Veränderung dieser Strukturen braucht Planung und Zeit und natürlich eine Überzeugung des Konzeptes das eingesetzt werden soll. Ein solches Bewusstsein muss erst einmal geschaffen und gelebt werden.
Flache Hierarchien sollen Informationswege und Verantwortung direkter verteilen und zuweisen, damit schneller gehandelt werden kann. Dennoch, wenn intern Prozesswege trotzdem noch nach alten Mustern ablaufen, werden letztlich die gewünschten Ergebnisse nicht erreichbar sein.
Neue Wege im Alltag
Eine Studie hat gezeigt, dass die leistungsfähigsten Mitarbeiter in der Lage sind Aufgaben hauptsächlich aus intrinsischer Motivation heraus zu erledigen. Die dadurch erzielten Ergebnisse zeigen, dass der hohe Motivationsgrad kreativere Lösungen hervorbringt und eine permanente Weiterentwicklung der Kompetenzen des Mitarbeiters bedeutet. Zusätzlich können moderne Führungsstile dazu beitragen Mitarbeitern mehr Eigenverantwortung zu übertragen.
Das Prinzip ist einfach. Wer von Anfang an in Projekte eingebunden ist und eigene Lösungswege entwickeln kann, hat ein höheres Interesse am Gelingen der Aufgabe selbst. Der Mitarbeiter kann sich selbst seine Ziele und Grenzen innerhalb einer zu erreichenden Aufgabe setzen. Steuerungsmittel wie Mitarbeiterjahresgespräche führen zu mehr Kommunikation zwischen Vorgesetztem und Mitarbeiter und ermöglichen es dem Unternehmen persönliche Stärken aber auch Defizite des Mitarbeiters zu erkennen und diese gezielt zBsp. über einen Schulungsplan weiterzuentwickeln bzw. zu verbessern.
Eigenverantwortung beginnt bei der Wahl des Arbeitsplatzes
Wer sich als Buchhalter bewirbt, aber eigentlich in einer kreativen Umgebung arbeiten will, wird auf Dauer auch in einer noch so ausgeglichenen Umgebung früher oder später frustriert aufgeben. Denn strebt man ein von Dauerhaftigkeit geprägtes Arbeitsverhältnis an, muss das eigene Interesse an der Tätigkeit und die Lust auf außergewöhnliche Leistung in erster Linie von einem selbst kommen.
So sollten Mitarbeiter zunächst selbst eine klare Vorstellung davon haben, was will ich erreichen und wie will ich es erreichen. Die Überzeugung von der eigenen Leistung und (Mehr)leistung sowie die Planung & Entwicklung seiner Vorgaben bilden also Grundvoraussetzungen für einen produktiven Arbeitsprozess.
Höhere Motive schaffen also auch eine höhere Motivation. Das Erkennen der Sinnhaftigkeit bestärkt das Wollen, Ziele schneller und besser zu erreichen.
Motivation als strategischer Ansatz
Motivation heißt also in erster Linie Eigenverantwortlichkeit und die Fähigkeit anstehende Aufgaben zu werten und diese in ihrer Sinnhaftigkeit ausführen und wertschätzen zu können. Wenn das Eigeninteresse an der Ausführung in Kombination mit der Wertschätzung sowohl von außen als auch von einem selbst erbracht werden kann, ist letztlich eine Basis gegeben, die die Erfüllung der unternehmensrelevanten Ausrichtung sicherstellt und natürlich auch der persönlichen.
Der Antrieb stetig zu lernen und gewonnene Erfahrungen einzusetzen um Aufgaben und Projekte zu verbessern und in einen stimmigen und sinnvollen Kontext zu bringen, ist der vielbeschriebene Weg zum Ziel. Motivation in all ihren Ausführungen und Bedingungen soll und muss also in erster Linie immer wieder als kontinuierlicher Lehrmeister gesehen werden, um erfolgversprechend Wirkung zu zeigen.